Krankheitskonzept des Patienten: Unterschied zwischen den Versionen
Aus Lehre in der Allgemeinmedizin
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Aktuelle Version vom 3. April 2015, 10:52 Uhr
Als patientenseitige Krankheitskonzepte werden alle Vorstellungen zu den Krankheitserscheinungen, Krankheitsentstehung und Behandlung gezählt. Patientenseitige Krankheitskonzepte sind meist kulturell geprägt und können sich sowohl an körperlichen/somatischen, seelischen/psychischen oder auch uns irrational erscheinenden Vorstellungen (z. B. Krankheit als Bestrafung für früheres Fehlverhalten) orientieren. Für die sorgfältige Aufarbeitung der Anamnese und für die partizipative Entscheidungsfindung sind die Vorstellungen des Patienten über Ursache und Bewältigung von Gesundheitsstörungen außerordentlich wichtig.